Tiefen-Kohlegas ist zu einer wichtigen Richtung für die Steigerung der Erdgasreserven und -förderung in China geworden. Die Praxis hat gezeigt, dass eine bestimmte Beziehung zwischen der Abbaugeschwindigkeit von Tiefenkohlegas in Daning-Jixian und den wirtschaftlich förderbaren Vorräten, die durch Bohrlöcher kontrolliert werden, besteht. Die bestehenden stress-sensitiven Ansprechbeziehungen für Kohlegestein können dieses Phänomen jedoch nicht effektiv widerspiegeln, insbesondere nicht die differenzierte Reaktion der Permeabilität auf den Spannungsweg (Druckabfallgeschwindigkeit). Die Studie untersucht den Einfluss des Spannungswegs auf die spannungssensitive Permeabilität, insbesondere die Beziehung zwischen der Porendruckabfallgeschwindigkeit und der Permeabilität während des Druckabfalls, indem der Prozess der Porendruckänderung simuliert und die Änderungsgesetze der Permeabilität von Kohlelagerstätten unter verschiedenen Spannungsbedingungen analysiert werden. Im Experiment wurde die Impulsmethode an Kernproben unkonventioneller Lagerstätten zur Durchlässigkeitsmessung verwendet, der durchschnittliche Druck in den oberen und unteren Standardkammern wurde angepasst, um unterschiedliche Porendruckabfallgeschwindigkeiten (Spannungsweg) zu simulieren. Es wurden 4 Kernproben der 8. Kohleschicht der Baode-Mine am östlichen Rand des Ordos-Beckens getestet, um die Variationstrends der Permeabilität unter verschiedenen Druckabfallwegen und deren Irreversibilität zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass mit abnehmendem Porendruck die Matrixpermeabilität des Kohlegesteins annähernd exponentiell abnimmt und ein Abwärtstrend mit anfangs schnellem und danach langsamerem Rückgang aufweist; die Normalisierungsanalyse zeigt, dass die Permeabilitätswiederherstellung beim Entladen langsam erfolgt und nicht zum Anfangswert zurückkehrt, und dass die Entladekurve weniger stark abfällt als die Ladekurve, was einen deutlichen Hystereseeffekt zeigt. Die Anpassungsanalyse zwischen der Druckabfallgeschwindigkeit und der Permeabilitätsänderungsrate für verschiedene Kernproben ergab, dass die stress-sensitive Permeabilität von Kohlegestein bei unterschiedlichen Beladungsgeschwindigkeiten differenziert reagiert und dass innerhalb eines bestimmten Bereichs die Geschwindigkeit des Druckabfalls die Stresssensitivitätsreaktion der Permeabilität direkt beeinflusst. Basierend auf statistischen Feldregeln wurde außerdem die Empfindlichkeit der Kohlegesteinspermeabilität gegenüber der Porendruckabfallgeschwindigkeit bestätigt.