Die schlechten physikalischen Eigenschaften und der niedrige Druckkoeffizient von dichten Ölreservoirs erschweren die direkte Übertragung der erfolgreich angewendeten Vorwasserinjektionstechnologie aus niederdurchlässigen Reservoirs auf dichte Reservoirs. Die Vorinjektion von CO2 als eine neue Methode zur Erhöhung der Förderquote erfährt zunehmendes Interesse, jedoch sind ihre mikroskopischen Ölverdrängungseigenschaften und die Wirkung zur Steigerung der Förderquote noch zu erforschen. Zu diesem Zweck wurden Kernproben des Speichergesteins des Abschnitts 8 des Blocks 331 im westlichen Erdos-Becken ausgewählt und Wasserinjektions-, CO2-Injektions- und CO2-Vorinjektionsversuche unter verschiedenen Drücken mit Kernspinresonanztechnik durchgeführt, um die Förderquote und mikroskopischen Mobilisierungseigenschaften unter verschiedenen Entwicklungsstrategien zu bestimmen. Gleichzeitig wurde basierend auf einem Kapillarmodell ein Berechnungsmodell für die Mobilisierungsuntergrenze erstellt, um die Porenmobilisierungsuntergrenzen verschiedener Entwicklungswege zu ermitteln. Die Versuchsergebnisse zeigen, dass die Wasserinjektionsförderquote etwa 40 % beträgt, das Rohöl hauptsächlich aus großen Poren stammt, die Mobilisierung kleiner und mittlerer Poren hingegen gering ist; im Vergleich zur Wasserinjektion ist die Förderquote bei überkritischer CO2-Injektion höher und nimmt mit steigendem Injektionsdruck zu, die Mischinjektion erreicht eine Förderquote von 76 %; die Vorinjektion von CO2 erhöht die Förderquote weiter, bei einem Druck von 1,2-fachem Mischdruck liegt die Förderquote bei 87 %, die Mobilisierung mittelgroßer und kleiner Poren beträgt 14,1 %, etwa 1,5-fach höher als bei der Mischinjektion; nach Wasser- und nichtmischbarer CO2-Injektion verbleibt Restöl hauptsächlich als zusammenhängendes Restöl, am Austrittsende des Kernes verbleibt noch viel Restöl; mit steigendem CO2-Druck sinkt die Ölsättigung deutlich, und zusammenhängendes Restöl nimmt ab, es zeigen sich mehr isolierte Öltropfen; nach der Vorinjektion von CO2 sinkt die Ölsättigung weiter, und große zusammenhängende Restölflächen nehmen deutlich ab, hauptsächlich in Form isolierter Tropfen und kleiner zusammenhängender Ansammlungen; die Mobilisierungsuntergrenze von Poren und Porenhals bei Wasserinjektion beträgt 194 nm, die Mobilisierungsuntergrenzen bei CO2-Injektion und Vorinjektion sinken mit steigendem Injektionsdruck, die Vorinjektion von CO2 kann Öl in Poren mit 20 nm mobilisieren.
关键词
Dichtes Öl; Kernspinresonanz; CO2-Vorinjektion; Erhöhung der Förderquote; Mobilisierungsuntergrenze