Die tiefen Kohleflözgasressourcen im östlichen Ordos-Becken sind reichlich vorhanden. Die integrierte Entwicklung von Kohleflözgas trägt zur Erhöhung der Ressourcenausnutzungsrate und der Gasproduktion pro Bohrloch bei. Um den "Sweet Spot" genau zu bestimmen, wurden organische Geochemie, Doppelstrahl-Rasterelektronenmikroskopie, Hochdruck-Quecksilber-Porosimetrie sowie Niedertemperaturadsorption von N2 und CO2 verwendet, um die Porenentwicklungsmerkmale von Tongestein, Kohlegestein und dichten Sandsteinen der zweiten Einheit der Shanxi-Formation im östlichen Ordos-Becken zu vergleichen. Die Ergebnisse zeigen, dass der Tonmineralgehalt der Haupteinflussfaktor für die Porenentwicklung in den Tongesteinen und dichten Sandsteinen der kohleführenden Schichten ist. Die mikroporöse Struktur der Kohleflözlagerstätten variiert stark: Tongestein und dichte Sandsteine entwickeln hauptsächlich Tonmineralporen im Mesoporenmaßstab (2 ~ 50 nm), deren mesoporale spezifische Oberfläche und Porenvolumen annähernd gleich sind; Kohlegestein entwickelt zahlreiche organische Nanoporen im Mikroporenmaßstab (<2 nm), deren mikroporale spezifische Oberfläche deutlich größer ist als die mesoporale spezifische Oberfläche von Tongestein und dichten Sandsteinen; dichte Sandsteine entwickeln gleichzeitig viele makroporige Tonmineralporen (>50 nm) und Mikrorisse mit besserer Vernetzung als Tongestein. Dichte Sandsteine können viel Speicherraum für Freigas bieten, Tongestein und Kohlegesteine können große Mengen Erdgas adsorbieren, Sand-Schluff-Kohle- und Sand-Kohle-Kombinationen sind die Hauptexplorationsziele der kohleführenden Schichten.