Untersuchung des sequentiellen thermisch-mechanischen Kopplungsmodells zur Frakturierung von Mehrklusternetzwerken in trockenen Heißgestein-Lagerstätten
Aufgrund der Komplexität der Berechnung des sequentiellen gekoppelten thermisch-mechanischen Modells für trockene Heißgestein-Lagerstätten und der Schwierigkeit, großflächige Mehrkluster-Frakturierungssimulationen durchzuführen, wurde eine sequentielle gekoppelte Simulationsmethode für die Frakturierung von trockenem Heißgestein vorgeschlagen. Es wurde ein sequentielles Kopplungsmodell zur Rissausbreitung für Einzel- und Mehrkluster-Netzwerke aufgebaut, das großflächige sequentielle gekoppelte Simulationen der Frakturierung von Mehrkluster-Netzwerken in trockenem Heißgestein ermöglicht. Mit dem sequentiellen Kopplungsmodell für Mehrkluster-Netzwerke wurden die Auswirkungen wichtiger Parameter wie Formationstemperatur, Sprödigkeitsindex des trockenen Heißgesteins, Spannungsfeld und Fördermenge auf die Ausbreitung des Mehrkluster-Rissnetzwerks diskutiert. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass größere Temperaturunterschiede, ein höherer Sprödigkeitsindex des Gesteins sowie ein größeres Injektionsvolumen die Ausbreitung des Rissnetzwerks fördern, während größere Spannungsschwankungen die Ausbreitung behindern.