Die dichten Ölvorkommen im Mahu-Gebiet weisen eine starke Heterogenität auf, mit großen Unterschieden in der Bohrlochausbeute und deutlichen Unterschieden im Abnahmeverhalten. Die Analyse und Prognose des Produktionsrückgangs sind von großer Bedeutung für das Produktionsmanagement der Bohrungen sowie für die Erstellung und Optimierung von Ölfeldentwicklungsplänen und sind auch ein wichtiger Bestandteil der dynamischen Lagerstättenanalyse. Traditionelle empirische Abnahmemodelle wie der Arps-Hyperbelabfall, potêncialsgesetzlicher Abfall, Erweiterter Valkó-Exponentialsatz und Duong-Abfall weisen unterschiedliche Anwendbarkeit auf. Bei der Anpassung der Produktionsdaten von hydraulisch gebrochenen Horizontalbohrungen im Mahu-Ölfeld mit diesen Methoden ist die Genauigkeit gering. Daher wurde basierend auf der Anpassung der Bohrlöcher im Mahu-Block in verschiedenen Phasen eine neue „Kombinationsmethode“ erforscht, bei der in verschiedenen Phasen unterschiedliche Modelle zur Anpassung verwendet werden. Diese Methode wurde in diesem Block praktisch angewendet und validiert. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die „neue Kombinationsmethode“ im Vergleich zu traditionellen empirischen Einzelmethoden geringere Fehlerquoten und eine höhere Übereinstimmung aufweist, und die Vorhersagen der endgültigen förderbaren Reserven (EUR) der dichten Mahu-Bohrungen ebenfalls relativ genau sind. Die Methode ist praktikabel und hat eine gewisse Leitfunktion für die Untersuchung der Produktionsrückgangsgesetze einzelner Bohrungen in ähnlichen dichten Lagerstätten und für die Kapazitätsprognose.