Die geologische Speicherung des Treibhausgases CO2 ist ein wichtiges Mittel zur Bewältigung des CO2-Pegels und zur Erreichung der Kohlenstoffneutralität, wobei erschöpfte Gaslagerstätten vorteilhafte Ziele für die CO2-Speicherung darstellen. Basierend auf den verschiedenen Existenzformen von CO2 im Lagerstätte und unter Berücksichtigung von Mechanismen wie gelöster Speicherung und mineralischer Speicherung wurde auf Basis der theoretischen Berechnungsmethode für die CO2-Speicherkapazität in Lagerstätten eine Methode zur Berechnung der effektiven CO2-Speicherkapazität entwickelt, die zur Abschätzung des Speicherpotenzials von CO2 in erschöpften Gaslagerstätten verwendet werden kann. Ein Mechanismusmodell für Niederdurchlässigkeitslagerstätten wurde erstellt, und die CO2-Speicherung erfolgt in der späten Entwicklungsphase, wobei die Lösung von CO2 im Lagerstättenwasser sowie die Mineralisierungsreaktionen von CO2 mit Wasser und Gestein berücksichtigt werden. Im Vergleich der Berechnungsergebnisse mit den numerischen Modellergebnissen liegen die Fehler der überkritischen Speicherung, der gelösten Speicherung und der mineralischen Speicherung bei 2,81 %, 7,37 % bzw. 6,25 %, während der Fehler für die effektive Speicherkapazität nur 3,06 % beträgt.