Die Produktionskapazität von Gasbohrungen eines hochkondensathaltigen, geringdurchlässigen, dicken Kondensatgas-Lagers im Bohai-Meer wurde mit der herkömmlichen binomialen Kapazitätsgleichung analysiert. Dabei wurde ein negativer Kapazitätskoeffizient B erhalten, der auch nach Druckkorrektur negativ blieb, weshalb diese Gleichung nicht für die Kapazitätsanalyse von Gasbohrungen verwendet werden kann. Zur Ermittlung einer vernünftigen Kapazitätsgleichung für Gasbohrungen wurde zunächst das Hochgeschwindigkeits-Nicht-Darcy-Strömungserkennungskriterium und die theoretische Berechnung des Koeffizienten B verwendet, was bestätigte, dass die Hochgeschwindigkeits-Nicht-Darcy-Strömung in diesem Bohrloch vernachlässigbar ist, und dass sowohl Lagerstättendruck als auch Saugdruck korrigiert werden müssen; anschließend wurde eine Regression auf der Basis einer Kapazitätsgleichung ohne Hochgeschwindigkeits-Nicht-Darcy-Strömung durchgeführt, wodurch eine korrigierte Kapazitätsgleichung erhalten wurde; zuletzt erfolgte eine Validierung mit einer exponentiellen Kapazitätsgleichung, wobei der berechnete störungsfreie Durchfluss (QAOF) im Wesentlichen mit dem durch die korrigierte Gleichung berechneten QAOF übereinstimmt. Die Anwendung dieser Methode auf reale Gasbohrungen in einem geringdurchlässigen Kondensatgasfeld ergab eine vernünftige Kapazitätsgleichung und zeigte somit die Wirksamkeit der korrigierten Kapazitätsgleichung.