Als Untersuchungsobjekt wurde der siebte Schichtabschnitt der Kohlenwasserstoff-Quellgesteine im Ansai-Gebiet des Ordos-Beckens ausgewählt. Mithilfe von Gesamt-Kohlenstoffgehaltstests, Gesteinspyorlyse und Gaschromatographie-Massenspektrometrie wurden die differenzierten Merkmale der Migration und Akkumulation von Schieferöl eingehend untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass das Potenzial zur Kohlenwasserstofferzeugung in den verschiedenen Quellgesteinen des Untersuchungsgebiets stark variiert, wobei Schiefer das stärkste Erzeugungspotenzial und tonige Sandsteine das schwächste besitzen. Der hohe Gehalt an freien Kohlenwasserstoffen in tonigen Sandsteinen ist darauf zurückzuführen, dass sie externe freie Kohlenwasserstoffe aufgenommen haben. Die geochemischen Parameter des Schieferöls unterscheiden sich je nach Gesteinstyp; tonige Sandsteine sind reich an gesättigten Kohlenwasserstoffen und arm an Nichtkohlenwasserstoff-/Asphaltenkomponenten, während Schiefer und Ton reich an Nichtkohlenwasserstoff-/Asphaltenkomponenten und arm an gesättigten Kohlenwasserstoffen sind. Die Eigenschaften des Rohöls sowie die Dicke und Eigenschaften der Quelllagerstätte haben starken Einfluss auf die Migration und Akkumulation von Schieferöl. Kleinmolekulare Kohlenwasserstoffe und Schieferöl in dünnen Quellgesteinsschichten migratieren leichter, während großmolekulare Kohlenwasserstoffe und Schieferöl in dicken Quellgesteinsschichten dazu neigen, im Quellgestein zurückzubleiben.
关键词
Schieferöl; gesättigte Kohlenwasserstoffe; Migrations- und Akkumulationseigenschaften; Hauptsteuerungsfaktoren; Ansai-Gebiet