Die Untersuchung der Bewegungsgesetze von Stützmitteln in Rissen ist von großer Bedeutung für die Anleitung der Frac-Designs und -Bewertungen. Derzeit konzentrieren sich die Untersuchungen zu den Bewegungsgesetzen von Stützmitteln hauptsächlich auf das Fördervolumen, die Stützmitteltypen und die Viskosität der Frac-Flüssigkeit, während Studien zum Einfluss verschiedener Stützmittelkombinationen auf die Bewegungsgesetze eher selten sind. Es wurde ein experimentelles Programm zur Untersuchung des Einflusses verschiedener Stützmittelkombinationen auf die Bewegungsgesetze entworfen, wobei ein selbst entwickeltes visuelles Paralleltellergerät für die Stützmittelbewegungsexperimente verwendet wurde. Die Ergebnisse zeigen, dass Stützmittel mit kleineren Partikeln sich in den Rissen gleichmäßiger verteilen, während größere Partikel eher am Anfang absinken; bei unterschiedlichen Verhältnissen von mittelkörnigem und grobkörnigem Stützmittel sind die Unterschiede in der ausgeglichenen Sanddammhöhe gering, jedoch die Unregelmäßigkeit der Sanddammhöhe größer, wobei sich viele Stützmittel am Rissansatz absetzen, die Füllmenge im tiefen Riss gering ist und es nicht gelingt, einen ausreichend langen, flussleittauglichen wirksamen Füllriss zu bilden; bei unterschiedlichen Verhältnissen von mittelkörnigem und feinkörnigem Stützmittel erreicht das Stützmittel eine größere Verteilungsdistanz als bei der Kombination mittel-groß und die gebildete Sanddammhöhe ist idealer, die Unregelmäßigkeit in der Höhe variiert auch stärker zwischen den Verhältnissen.