Um den Einfluss von Kavernen und Fördermengen auf den Ausbreitungspfad hydraulischer Risse und den Anrissdruck zu untersuchen, wurden zwei Gruppen von hydraulischen Frakturproben in Würfelform mit den Maßen 200 mm × 200 mm × 200 mm aus Zement, feinem Sand und Wasser hergestellt, jeweils zwei identische Proben pro Gruppe. Gruppe A besteht aus intakten Proben, Gruppe B aus Proben mit Kavernen (während des Gießens wurden PVC-Rohre eingebettet, die nach der Aushärtung entfernt wurden, um natürliche Kavernen zu simulieren). An den zwei Proben jeder Gruppe wurden Frakturversuche bei Fördermengen von 7,5 mL/min und 10,0 mL/min durchgeführt. Die Studie zeigt, dass bei intakten Gesteinsmustern mit steigender Fördermenge der Anrissdruck steigt und die hydraulischen Risse geradliniger verlaufen; bei Proben mit Kavernen beeinflussen die Kavernen den Ausbreitungspfad der hydraulischen Risse, indem sie diese anziehen, was dazu führt, dass sich die Risse in Richtung der Kavernen neigen; mit zunehmender Fördermenge nimmt diese Anziehungskraft ab; unter gleichen Bedingungen ist der Anrissdruck bei intakten Proben höher als bei solchen mit Kavernen. In klüftigen Kavernenspeichern sind Kavernen die Hauptspeicherbereiche für Öl- und Gasressourcen. Die angemessene Einstellung der Frakturparameter, um hydraulische Risse zu erzeugen, die Kavernen und den Bohrloch verbinden, ist entscheidend für die Steigerung der Erdöl- und Erdgasförderraten. Diese Studie bietet wichtige Hinweise zur Optimierung der Frakturparameter.