Da die einzelne Methode zur Bewertung der Rückkonensationsschäden in Kondensatgaslagerstätten zu Abweichungen zwischen dem Verständnis der Rückkonensation und der tatsächlichen Produktion führen kann, wurde eine umfassende qualitative und quantitative Bewertung der Rückkonensationsschäden in Kondensatgaslagerstätten entwickelt. Zunächst wird durch Bewertung des Rückkonensationsphasenstatus und Analyse der Produktionsdynamik bestimmt, ob eine Gasbohrung Rückkonensation erlitten hat. Anschließend erfolgt eine umfassende quantitative Bewertung des Schadensgrades und Radius anhand mehrerer Methoden wie Gasbohrungsproduktivität, Verschmutzungshautkoeffizient, numerische Simulation und Druckrückgewinnungstests. Am Beispiel der Bohrung 169 im Kondensatgaslagerstätten Jinarol in Kasachstan wurde eine qualitative und quantitative Bewertung der Rückkonensationsschäden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen: Im Lagerstätten ist Rückkonensation aufgetreten, die erheblichen Einfluss auf die Ölproduktion und geringen Einfluss auf die Gasproduktion hat; es gibt Unterschiede im Schadensgrad zwischen einzelnen Bohrungen, insgesamt ist der Rückkonensationsschaden gering und liegt unter 16 %; der Verschmutzungsradius beträgt etwa 20 m. Die große Schichtdicke und die Entwicklung von Klüften und Hohlräumen im karbonatischen Speicher sind wichtige Gründe dafür, dass die Rückkonensation die Gasbohrungsproduktivität im Jinarol-Lagerstätten nur gering beeinflusst. Die vorgeschlagene Methode bietet eine wichtige Referenz für die Bewertung der Rückkonensation in Kondensatgaslagerstätten auf Bergwerken.