Um die Wirkung verschiedener isothermer Adsorptionsmodelle auf die Simulation isothermer Adsorptionsversuche zu untersuchen und die Adsorptionsgesetze von Methan im Schiefer besser zu beschreiben, wurden isotherme Adsorptionsversuche an sieben Kernproben aus dem Bohrloch PY1 im Südosten von Sichuan durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen eine deutliche positive Korrelation zwischen der maximalen überschüssigen Adsorptionsmenge und dem Organgehalt, mit einem maximalen Korrelationskoeffizienten von 0,8594, während eine negative Korrelation mit Tonmineralien festgestellt wurde. Für die Analyse der Versuchsergebnisse wurden verschiedene Modelle verwendet, wobei die Simulationsergebnisse der verschiedenen Modelle erheblich variierten. Das Langmuir-Modell zeigte die beste Anpassung des Korrelationskoeffizienten, während das SDR-Modell die größte maximale überschüssige Adsorptionsmenge ergab, gefolgt vom Langmuir-Modell mit Dichtekorrektur. Sowohl das SDR-Modell als auch das korrigierte Langmuir-Modell führten eine Korrektur der überschüssigen Adsorptionsmenge durch, aber die korrigierten Ergebnisse zeigten, dass die im SDR-Modell erhaltene Adsorptionsphasendichte am sinnvollsten ist. Abschließend wird umfassend angenommen, dass das Langmuir-Modell mit Dichtekorrektur und das SDR-Modell die Adsorptionsgesetze von Methan im Schiefer genauer beschreiben und eine bessere Anleitung zur Berechnung des Adsorptionsgasgehalts im Schiefer bieten können.