Das Produktions-Gas-Öl-Verhältnis ist ein wichtiger Indikator für die Entwicklungsplanung von Gasförderlagern mit geringer Durchlässigkeit. Basierend auf der Klärung, dass die während des gesamten Lebenszyklus der Gasförderung produzierte Gasmenge fünf Quellen hat, wurde eine Prognoseformel für das Produktions-Gas-Öl-Verhältnis von Niederdurchlässigkeitslagerstätten entwickelt, die mit drei Entwicklungsphasen übereinstimmt. Vom Gasinjektions- bis zum Gaszu-vor-Erscheinungsstadium wird das Produktions-Gas-Öl-Verhältnis hauptsächlich durch das anfängliche gelöste Gasölverhältnis der Lagerstättenflüssigkeit kontrolliert, es wurde eine Methode zur Bestimmung des äquivalenten Gasöls im wasserlöslichen Zustand vorgestellt; vom Gasauffälligkeits- bis zur Gasdurchdringungsphase wird das Produktions-Gas-Öl-Verhältnis hauptsächlich von der Lösungsfähigkeit der Gasförderung der „Ölwandschicht“ beeinflusst, welche durch ein physikalisches Beschreibungssystem für die „Ölwandschicht“ in Niederdurchlässigkeitslagerstätten bestimmt werden kann; im Stadium nach der Gasdurchdringung wird die Änderung des Produktions-Gas-Öl-Verhältnisses durch das Verhältnis des freien entstehenden Gases bestimmt, die Prognose basiert auf dem einfachen Verständnis, dass „der durch die produzierte Flüssigkeit freigemachte Raum durch eingespritztes Gas und Wasser gefüllt wird“, und die Berechnung erfolgt unter Verwendung von Ölförder- und Gasströmungsgleichungen, dem Corey-Modell, der Stone-Gleichung, dem Fördersteigerungsfaktor der Gasförderung in Niederdurchlässigkeitslagerstätten und dem Verhältnissen der alternierenden Wasser-Gas-Injektionspfropfen. Die „dreiphasige“ Prognosemethode für das Produktions-Gas-Öl-Verhältnis wurde durch CO₂-Mischphasen-Feldversuche in Niederdurchlässigkeitslagerstätten verifiziert und kann für die Entwicklung von Gaseinspritzschemata, Optimierung von Förderprozessen oder Bewertung des Potenzials zur Gaseinspeicherung verwendet werden.