Die Förderfähigkeit von durch Säureätzungen verursachten Rissen ist der Schlüssel zur Beeinflussung der Wirksamkeit der Säurebehandlung. Aufgrund von Gesteinseigenschaften, Ätzungsformen und Schliessdruck ist es schwierig, die Förderfähigkeit von Säurerissen genau vorherzusagen. Derzeit gibt es viele Modelle zur Berechnung der geometrischen Form von Säurerissen und der Eindringtiefe der Säure, aber nur wenige Studien zu Berechnungsmodellen der Förderfähigkeit solcher Risse. Daher wurde basierend auf der selbstähnlichen Fraktaltheorie ein Säuredruckmodell für Risse entwickelt, Säuredrucksimulationen durchgeführt und mit dem lokalen Kubusgesetz (LCL) die Förderfähigkeit geschlossener Säurerisse vorhergesagt. Die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Förderfähigkeit geschlossener Säurerisse wurden mittels orthogonaler Simulation berechnet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Einflussstärke der Hauptfaktoren absteigend wie folgt ist: Schließdruck > Fraktaldimension > Säureinjektionszeit > Durchlässigkeit der Gesteinsmatrix > Säureinjektionsvolumen > Standardabweichung > Porosität der Gesteinsmatrix.