Konglomerat-Öllagerstätten weisen stark heterogene Reservoirmerkmale und eine komplexe multimodale Porenstruktur auf, wodurch ihre Erschließung komplizierter ist als bei Sandsteinlagerstätten. Derzeit befindet sich die Förderung der Konglomeratlagerstätten in Xinjiang in einer Phase mit hohem Wasserinhalt und steht vor Problemen wie starkem Wasserdurchbruch, niedriger Förderrate und hohen Erschwernissen bei der Entwicklung. Es besteht dringender Bedarf an Laborexperimenten zur polymeren Förderung in Konglomeratreservoiren, um Referenzen für die Entwicklung von nachfolgenden Förderplänen der Kexia-Gruppe zu liefern. Am Beispiel des Kexia-Gebiets im Bereich Sieben Ost 1 des Karamay-Ölfelds wurden unterschiedliche Heterogenitätsmodelle für Verdrängungsexperimente ausgewählt, um den Einfluss der Schichthomogenität auf die Ölausbeute und die Polymerdurchströmung zu untersuchen. Die Forschungsergebnisse zeigen, dass die Mobilisierung des Rohöls in mittleren und niedrigpermeablen Kernproben im Modell mit starker Heterogenität äußerst gering ist, der größte Teil der Ölrückgewinnung im Experiment stammt von hochpermeablen Kernproben, und es verbleiben immer noch große Mengen Rohöl im Kern. In allen Versuchsgruppen traten während der Verdrängung schwere Durchströmungsphänomene auf, was die Verdrängungseffizienz des Polymers erheblich verringerte. Die Behandlung des Polymerdurchströmungsproblems wird eine große Herausforderung bei der zukünftigen Entwicklung von Konglomeratölreservoiren sein.