Die Oxidationseigenschaften von Leichtrohöl wurden bei unterschiedlichen Sauerstoffkonzentrationen in der Luft (21 % und 8 %) und unter Bedingungen mit Lagerstätten-Gesteinspartikeln mittels statischer Oxidationsrohr-Experimente sowie Thermogravimetrie/Differentialthermoanalyse (TG/DTG) untersucht. Das Arrhenius-Oxidationskinetikmodell wurde verwendet, um den Einfluss der Faktoren auf die Oxidationsaktivität des Rohöls quantitativ zu charakterisieren. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Verringerung der Sauerstoffkonzentration in der Luft die Oxidationsreaktionsgeschwindigkeit senkt und dass Lagerstättengestein die Oxidation des Rohöls katalysiert und fördert; nach der Oxidation des Rohöls mit sauerstoffarmer Luft sinkt die Sauerstoffkonzentration im Restgas deutlich, was die Sicherheit der Luftinjektion erheblich verbessert; die thermodynamische Analyse zeigt, dass das Rohöl drei Phasen durchläuft: Niedertemperaturoxidation, Brennstoffablagerung und Hochtemperaturoxidation, wobei der positive Effekt des Lagerstättengesteins auf die Oxidation den negativen Effekt der verminderten Sauerstoffkonzentration überwiegt und die Aktivierungsenergie des Rohöls in sauerstoffarmer Luft deutlich senkt. Diese Entdeckung fördert die breitere Anwendung der sauerstoffarmen Luftinjektion.